Glockenprojekt Frauenstein

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Glockenprojekt Frauenstein

Das nach dem Stadtbrand von 1869, 1872 geweihte, aus vier Glocken bestehende,

D-Dur Geläut von Johann Gotthelf Große, wurde 1917 für Kriegszwecke beschlagnahmt, daraufhin ausgebaut und nach Leipzig geschafft. Die mittlere Glocke blieb hängen und konnte so weiter geläutet werden.

1919 holte die Kirchgemeinde die Glocken zurück und bald erklang das vierstimmige Geläut wieder. Doch damit war es 1942 vorbei, es folgen Beschlagnahme und Ausbau abermals für Kriegszwecke.

Der Kirchgemeinde ließ man dieses Mal die kleine Glocke, die zur Zeit im Kirchenraum der Stadtkirche steht.

Die Glocken ein zweites Mal zurückzuholen wäre einem Wunder gleichgekommen, die Glocken waren für immer verloren.

Um recht bald einen Überblick zu den Gesamtkosten zu bekommen, gab es im März drei Vororttermine:

10. März 2020: Firma Andreas Vogler, Begutachtung der Kirchturmuhr,

Aufnahme Istzustand und Erstellung eines Angebotes

zur Umrüstung der Uhr auf elektrischen Aufzug

10. März 2020: Bau- und Möbeltischlerei Steffen Kwak für den Einbau

neuer Schalläden nach den derzeit neuesten Erkenntnissen

12. März 2020 Firma Stöhr Ingenieure Dresden Aufnahme Istzustand

des Tragwerkes

Liegen die drei Angebote vor, kann eine Aussage zu den Gesamtkosten des Glockenprojektes getroffen werden.

Am 21. Mai, zu Christi Himmelfahrt, wird im Markt 18 in Frauenstein ein Trödelmarkt stattfinden, dessen Erlös ausschließlich dem Glockenprojekt zu Gute kommt.

Dazu werden noch guterhaltene Gegenstände gesucht, die am 21. Mai einen Käufer finden sollen.

Zum Kauf stehen schon bereit eine neue Küchenmaschine von AEG, ein Flachbildschirm von SONY und ein Bauerntisch und weitere Dinge.

Ein Kommen lohnt sich auf alle Fälle.

Zum Infoabend am 27.Februar 2020 mit Christian Schumann konnten 260.-€ für das Glockenprojekt gesammelt werden.

Initiativgruppe zum Glockenprojekt

Kirchgemeindevertretung Frauenstein und

Kirchenvorstand des Kirchspiels Frauenstein

Veröffentlicht am 23.03.2020.